Inzwischen kam es auch in der Tagesschau, die erschütternde Nachricht von dem Gewaltexzess einer Gruppe Jugendlicher auf einer Freizeit des Sportbundes Osnabrück (siehe Bericht). Ich möchte mir nicht vorstellen, was solch ein Trauma mit den minderjährigen Opfern macht, die doch eigentlich nur schöne Ferien erleben wollten.
Zur Zeit weilt eine Kinderfreizeit unseres Kreisjugenddienstes auf der Insel. Ich könnte mir vorstellen, dass sie - allein wegen der räumlichen Nähe der Ereignisse - Auswirkungen auf ihrer Freizeit zu spüren bekommen: Besorgte Eltern, eventuell sogar nachfragende Presse - Ich denke an unseren Kreisjugenddiakon, dem ich eine unbeschwerte Freizeit (wie wir sie hatten) wünsche.
Es ist ohne Frage gut, dass die Ereignisse öffentlich geworden sind. So wird in Zukunft bei allen Anbietern eine hohe Sensibilität gegenüber Gewalt unter Teilnehmenden vorhanden sein.
Ich möchte an dieser Stelle nicht über die Leitung der besagten Freizeit urteilen, weil ich nicht dabei war und die Gegebenheiten nicht kenne.
Was unsere Freizeiten angeht bin ich jedoch sicher, dass wir alles tun, um solch ein Fiasko zu verhindern:
Ameland tut weh! - Weil Jugendliche anderen Jugendlichen so etwas zufügten und das als 'Spaß' empfanden; und weil es der Jugendarbeit nicht gelungen ist, ihre Schutzbefohlenen zu schützen.
Kommentare
Ameland tut nicht weh
aber
weh tut, dass Kindern auf Freizeiten weh getan wurde
weh tut, dass Kinder Sexualität mit Quälen verbinden
weh tut, dass es niemand gemerkt haben will
weh tut, dass Opfer sofort zu Tätern wurden
weh tut, was jetzt draus gemacht wird (ohne jede Differenzierung)
weh tut, dass Pädagogen diesen Allgemeinzustand schon lange beklagen
Ameland ist eine Insel - die tut nur gut
auf Ameland quartieren sich Menschen ein - und da tun sich einige weh
Differenzierung dringend erforderlich!!!